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Neben der Selbstnutzung von Wohneigentum, kann eine
Immobilie auch vermietet oder verpachtet werden. In einem solchen Fall ist die Anschaffung eine Kapitalanlage, die einen möglichst hohen Gewinn abwerfen soll. Dieser wird unter anderem durch Mieteinnahmen und steuerliche Vorteile erzielt.
Ein
Darlehensnehmer verfügt über Kapitaldienstfähigkeit, wenn er die Belastungen durch ein
Darlehen aus seinen laufenden Einkünften bedienen kann. Diese wird vor jeder Darlehensvergabe überprüft.
Im Bereich der Baufinanzierung versteht man unter Kapitalkosten die Zinsen, die ein Kunde für die in Anspruch genommenen Finanzierungsmittel zahlen muss.
Auch Liegenschaftsamt genannt. Das Katasteramt führt die Liegenschaftsbücher, sog. Verzeichnisse über die 'technischen' Daten der Grundstücke einer Gemeinde. Siehe auch Katasterpapiere.
Bei den Katasterämtern (Liegenschaftsämtern) geführte Verzeichnisse mit den 'technischen' Daten der Grundstücke einer Gemeinde. Die Katasterämter erstellen Auszüge aus dem Liegenschaftsbuch und amtliche Lagepläne (Flurkarten), die gebührenpflichtig eingesehen oder angefordert werden können.
Siehe Grundstückskaufvertrag.
KfW ist die Abkürzung für die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Dieses bundeseigene Institut vergibt zinsgünstige Darlehen, mit denen der private Wohnungsbau und ökologisches Bauen gefördert sowie die Wirtschaft gestützt werden sollen. Die KfW vergibt ihre Mittel nicht selbst, sie müssen über ein durchleitendes Institut beantragt werden. Dies kann auch im Zuge einer Finanzierungsanfrage bei uns erfolgen.
Das von der
KfW aufgelegte Wohneigentumsprogramm eignet sich für alle, die eine
Immobilie zur
Eigennutzung erwerben möchten. Dieses Programm können Sie über uns beantragen.
Siehe Eigenheimzulage.
Siehe Kommunaldarlehen.
Kommunaldarlehen sind Kredite, die an Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. Bund, Länder, Gemeinden) gewährt - echte Kommunalkredite - oder durch diese verbürgt - unechte Kommunalkredite - werden. Die Bonität der
Schuldner ist in der Regel einwandfrei, sie haften mit ihrem gesamten Vermögen und mit dem Steueraufkommen, daher werden Kommunaldarlehen meist blanko, d.h. ohne Sicherheitenstellung gewährt.
Öffentlicher Pfandbrief, der durch eine Forderung gegen inländische Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts besichert ist.
Bedingungen, zu denen ein
Darlehensgeber bereit ist, ein
Darlehen zur Verfügung zu stellen. Im Allgemeinen rechnet man hierzu: Nominalzinssatz, Auszahlungskurs, Dauer der Zinsfestschreibung,
Tilgungssatz und Tilgungsbeginn (Tilgung), Bereitstellungszinsen, Bearbeitungsgebühren. Nur aus dem sorgfältigen Vergleich aller Einzelkonditionen lässt sich ein aussagekräftiges Ergebnis ermitteln. Von den Konditionen zu unterscheiden sind die Allgemeinen Darlehensbedingungen, die die sonstigen Rechtsbeziehungen zwischen
Darlehensgeber und
Darlehensnehmer regeln.
Vor Ablauf der
Zinsfestschreibung müssen für einen weiteren Zeitraum neue
Konditionen für die Darlehensgewährung zwischen
Darlehensnehmer und
Darlehensgeber vereinbart werden. Zu diesem Zweck unterbreitet der
Darlehensgeber dem
Darlehensnehmer einige Wochen vor Ablauf der
Zinsfestschreibung ein Angebot für einen weiteren Zinsfestschreibungszeitraum, dessen
Konditionen sich nach den aktuellen Verhältnissen am Kapitalmarkt richten.
In der Bankpraxis bezeichnet man Kredite an Privatpersonen als Konsumentenkredite. Sie dienen zur Beschaffung von Konsumgütern (Kfz, Möbel, Reisen, usw.). Ihre Rückführung erfolgt i.d.R. in festen monatlichen Raten.
Vorgang der Beschaffung von Geldmitteln zur Deckung eines privaten Bedarfes (Konsum) wie z.B. einer Urlaubsreise, der Erwerb einer Küche oder ähnlichem. Neben dem Einsatz von Eigenmitteln (z.B. als Anzahlung) besteht die Möglichkeit im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten auch Kredite (Konsumentenkredit) zur Deckung des Finanzierungsbedarfes aufzunehmen. Die Höhe der Kredite richtet sich nach dem Bedarf und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Kreditnehmers (Rückzahlung des Darlehens).
Für die Führung von Konten berechnen Kreditinstitute unter Umständen Gebühren. Diese meist quartalsweise oder monatlich zu entrichtenden Entgelte finden vereinzelt auch bei
Baudarlehen Anwendung. Da Kontoführungsgebühren nicht Gegenstand des Effektivzinssatzes nach Preisangabeverordnung sind, sollten Sie beim Angebotsvergleich auch diese Position prüfen.
Siehe Darlehen.
Der Kreditbedarf ergibt sich nach Abzug der zur Verfügung stehenden
Eigenmittel von den Gesamtkosten. Siehe dazu auch Finanzierungsplan.
Oberbegriff für Banken und Sparkassen.
Siehe Tilgung.
Siehe Bonität.
Siehe Nominalzinssatz.
Siehe Umbauter Raum.
Siehe Umbauter Raum.
Einseitige Erklärung des Darlehensnehmers oder Darlehensgebers zur Beendigung des Darlehensvertrages.
Hypothekendarlehen der
Hypothekenbanken sind seitens der
Bank bei vertragsgemäßer (!) Abwicklung unkündbar. Der Kunde kann dagegen das
Darlehen zu bestimmten vertraglich vereinbarten Terminen schriftlich kündigen, in der Regel bei Ablauf der Zinsfestschreibung. Bei vorzeitiger Kündigung seitens des Kreditnehmers ist die
Bank berechtigt, ein Aufhebungsentgelt (Vorfälligkeitsentschädigung) zu erheben, dessen Berechnungsmethode vom BGH festgeschrieben ist. Bei Zinsfestschreibungen von mehr als 10 Jahren kann der
Darlehensnehmer nach Ablauf von 10 Jahren unter Einhaltung einer bestimmten Kündigungsfrist nach §489 BGB kündigen, ohne dass dafür eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet werden darf.