Lexikon: Begriffe rund um die Baufinanzierung

Muskelhypothek

Als Muskelhypothek werden selbst erbrachte Eigenleistungen bei einem Neubau oder einem Immobilienkauf bezeichnet. Ziel der sogenannten Muskelhypothek ist es, die erforderlichen Lohn- und Handwerkerkosten durch den Einsatz der eigenen Arbeitskraft zu verringern. Teilweise werden die Eigenleistungen von der darlehensgebenden Bank positiv bei der Bewertung des Objektes berücksichtigt.

Allerdings wird die Auswirkung der Muskelhypothek häufig unterschätzt. Die Gründe hierfür liegen im höheren Risiko durch den größeren Zeitaufwand, einer in der Regel längeren Bauzeit, unzureichender Fachkenntnis und vor allem durch den möglichen Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen

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